Der Beitrag untersucht den aleatorischen Kauf (emptio spei) im römischen Recht und vergleicht ihn mit verwandten Rechtsinstituten wie Dienstvertrag, societas, Forderungskauf und Erbschaftskauf. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob beim Hoffnungskauf die bloße Hoffnung oder die zukünftige Sache selbst als Kaufgegenstand gilt. Der Autor analysiert die dogmatische Einordnung, die Pflichten der Parteien sowie die sozialpolitische Funktion dieser atypischen Vertragsform. Zudem werden weitere Fälle möglicher emptio spei betrachtet und die Abgrenzung zur emptio rei speratae herausgearbeitet.
Klíčová slova:
emptio spei; Hoffnungskauf; aleatorischer Vertrag; römisches Recht; emptio rei speratae; Kaufvertrag; Risikoübertragung; Pomponius