Die Lohngefahr beim römischen Werkvertrag

Roč.10,(2005)

Abstrakt
Der Beitrag untersucht die Lohngefahr im römischen Werkvertrag und hinterfragt die in der modernen Romanistik vorherrschende Sphärentheorie. Anhand zentraler Quellen von Labeo, Paulus, Javolen, Florentin und Sabinus analysiert der Autor die Kriterien für den Gefahrübergang und die Rolle von probatio und perfectio. Er zeigt, dass die römischen Juristen kein differenziertes System von Risikosphären entwickelten, sondern überwiegend daran festhielten, dass der Unternehmer die Gefahr bis zur vollständigen Herstellung des vertragsgemäßen Werkes trägt. Erst mit der Erbringung des geschuldeten Erfolgs entsteht ein beständiger Vergütungsanspruch.

Klíčová slova:
römischer Werkvertrag; Lohngefahr; locatio conductio; periculum conductoris; probatio; perfectio; römisches Privatrecht; Gefahrtragung; Julian; Paulus; Labeo

Stránky:
23–39
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