Iavolen D. 35,1,40,3 und Ulpian D. 12,4,3,7 als Beispiele für den Einfluss der griechischen Philosophie auf die römische Rechtswissenschaft

Roč.9,(2004)

Abstrakt
Der Beitrag untersucht anhand zweier Digestenstellen (Iavolen D$nbsp;35,1,40,3 und Ulpian D.$nbsp;12,4,3,7), wie griechische Philosophie – insbesondere stoische Naturrechtslehre – die römische Jurisprudenz beeinflusste. Waldstein zeigt, dass römische Juristen wie Iavolenus und Celsus auf Prinzipien wie naturale debitum bzw. naturalis aequitas zurückgriffen, um gegenüber dem strengen ius civile gerechtere Lösungen zu ermöglichen. Diese Entwicklungen werden in Beziehung gesetzt zu Seneca sowie zu älteren philosophischen Einflüssen, vor allem durch Antipater von Tarsos. Der Beitrag betont die langfristige Integration naturrechtlicher Denkmuster in die römische Rechtswissenschaft.

Klíčová slova:
Iavolenus; Ulpian; Celsus; naturale debitum; naturalis aequitas; Stoiker; Antipater von Tarsos; griechische Philosophie; römisches Recht; Naturrecht; Seneca; Sabinianer; Prokulianer

Stránky:
221–229
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