Die antike Sklaverei als Forschungsthema im Zarenreich

Roč.8,(2003)

Abstrakt
Der Artikel untersucht die Entwicklung der Erforschung der antiken Sklaverei im Zarenreich vom 18. bis frühen 20. Jahrhundert. Er zeigt, wie politische, gesellschaftliche und wissenschaftliche Strömungen—darunter Aufklärung, nationale Reformbewegungen, archäologische Entdeckungen und der Einfluss deutscher Universitäten—die russische Altertumswissenschaft prägten. Besondere Aufmerksamkeit gilt Forschern wie Leontjev, Vinogradov, Rostovtzef, Kutorga und Kulakovskij, deren Arbeiten häufig Parallelen zwischen antiker Sklaverei und russischer Leibeigenschaft zogen. Der Beitrag hebt hervor, dass diese Studien zugleich wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung hatten.

Klíčová slova:
antike Sklaverei; Zarenreich; Russland; Altertumswissenschaft; Leibeigenschaft; Agrarverhältnisse; Vinogradov; Rostovtzef; Kutorga; russische Geschichtsschreibung

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45–52
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