Der soziale Tod: Leben am Rande der römischen Gesellschaft

Roč.7,(2002)

Abstrakt
Der Beitrag untersucht das Konzept des „sozialen Todes“ in der römischen Gesellschaft vom späten 2. Jh. v. Chr. bis in die Spätantike. Anhand exemplarischer Gruppen – Sklaven, Verschleppte, Arme, Kranke, Alte, Fremde und Christen – beschreibt Herrmann‑Otto, wie soziale Ausgrenzung, Rechtsverlust und Statusminderung zum faktischen Ende gesellschaftlicher Existenz führen. Der Text analysiert außerdem, wie bestimmte Gruppen (v$nbsp;a. Freigelassene und Christen) den sozialen Tod überwinden konnten, etwa durch Integration bzw. die Bildung neuer sozialer Strukturen. Der soziale Tod erscheint so als prägendes Strukturmerkmal römischer Gesellschaftsordnung.

Klíčová slova:
sozialer Tod; Randgruppen; Sklaverei; capitis deminutio; Armut; Fremde; Christen; römische Gesellschaft; Marginalität; Elisabeth Herrmann‑Otto

Stránky:
20–41
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