Der Artikel präsentiert eine Analyse der Arbeit von Andrzej Sokala über die meretrix und die Stellung von Prostituierten im römischen Recht. Er beschreibt die Entwicklung und gesellschaftliche Bewertung der Prostitution von der Republik bis in die Spätantike und vergleicht literarische, religiöse und rechtliche Perspektiven. Basierend auf Ulpians Texten rekonstruiert der Autor die römische Definition der Prostitution und zeigt, dass meretrices trotz ihres schlechten Rufes rechtlich tätig sein durften, reguliert und besteuert wurden. Gleichzeitig unterlagen sie zahlreichen Beschränkungen, etwa dem Eheverbot mit ingenui oder der testamentarischen Unfähigkeit
Klíčová slova:
meretrix; Prostitution; römisches Recht; Ulpian; Moral; vectigal meretricum; licentia stupri; Frauenstatus; römische Gesellschaft